Zusammenfassung

Lasst uns gemeinsam unsere Zukunft gestalten!

Wir glauben, dass Demokratie nur gelebt wird, wenn Menschen motiviert und befähigt werden, ihr eigenes Umfeld menschen und klimagerecht zu gestalten.
Ein Weg dahin, sind öffentliche Frei- und Experimentierräume.
Räume für Austausch und Interaktion in denen Menschen ihre Herzensthemen vorstellen und Gleichgesinnte finden.

Die Open-Air Veranstaltungsreihe Gutem begegnen 

ist ein Weg zur nachhaltigen Transformation von öffentlichen Plätzen und Grünanlagen im Herzen Kölns in Zentren der selbstorganisierten Stadtgestaltung und des gesellschaftlichen Engagements. 
Hierzu vereint jede Veranstaltung positive Emotionen, Selbstwirksamkeit und Gemeinschaft mit der Aufklärung über die globalen Herausforderungen im 21. Jahrhundert. So entsteht für einen Tag ein kreativer Entfaltung- und Freiraum, ein Ort der zwischenmenschlichen Begegnung und Kommunikation, ein Ort der politischen Diskussion und Nachhaltigkeit.

Die Themenschwerpunkte des Festivals 

Kostenlose Workshops und Spiele, die die Besucher einladen, Team- und Selbstwirksamkeit zu erfahren, sowie frei von den Barrieren des Alltags miteinander in Kontakt zu treten. 

Impulsvorträge, Infostände und Diskussionen, die lokale und globale Herausforderungen und Chancen thematisieren, sowie zu konkreten Handlungen inspirieren.

Live-Musik und ein vielseitiges Kulturprogramm bilden die Basis für positive Emotionen und dienen als Anziehungspunkt für die gesamte Bevölkerung. 

Partizipative Organisationsstrukturen 

ermöglichen Kunst- & Kulturschaffenden, Vereinen und Initiativen die Veranstaltung und somit das städtische Umfeld, den individuellen Vorstellungen entsprechend, zu gestalten. Lokale Akteure können auf ihre Themen aufmerksam machen und Mitstreiter suchen, was diese bürgernahen Strukturen stärkt. Besonders für Gruppen mit jungen Mitglieder*Innen wird mit Gutem begegnen ein innovativer, attraktiver Präsentations- & Partizipationsraum geschaffen.

Die Besucher*Innen 

werden durch die im städtischen Kontext einmalige Kombination von Unterhaltung, Kultur, Workshops, Vorträgen und Spielen animiert:
- allen Mitmenschen positiv zu begegnen und Gleichgesinnte kennen zu lernen,
- sich als Teil einer Mehrheit zu fühlen, die sich für eine lebenswerte Zukunft einsetzt,
- Herausforderungen unserer Zeit (insb. Klimawandel und Konsumkultur) zu erkennen,
- sich lokaler Handlungsmöglichkeiten und Lebensalternativen bewusst zu werden.

Handlungsimpulse

die so entstehen, werden vor Ort aufgegriffen, indem:
- Selbstorganisation und Kreativität vorgeführt und vorgelebt werden,
- lokale Vereine und Initiativen konkrete Beteiligungsmöglichkeiten anbieten,
- die Vernetzung und Selbstorganisation zwischen den Besuchern angeregt wird.

Gestaltung

Jede Veranstaltung von Gutem begegnen ist ein Gemeinschaftswerk der teilnehmenden Akteure und variiert somit in Gestaltung und Inhalt. Die Grundstruktur der Veranstaltung wird gegeben durch die folgenden Teilnehmer: 

Veranstalter- und Künstlergruppen aus der Kölner Subkultur organisieren die Dekoration und Gestaltung der verschiedenen Bereiche.

Vereine und Initiativen gestalten die Inhalte und klären die Besucher in Infoständen, partizipativen Aktionen und Diskussionsrunden über ihre Themenschwerpunkte auf.

Pädagogen und Coaches bieten Workshops und Spiele an, die die Menschen näher zusammen bringen und den Teilnehmern Team- & Selbstwirksamkeit zu vermitteln.

Gründer und Changemaker halten Impulsvorträge und bieten Workshops an um interessierte und motivierte zu mobilisieren.

Essen und Getränke werden entweder durch den Veranstalter selbst oder die teilnehmenden Vereine zur Finanzierung der Veranstaltung organisiert.
Alle Bereiche und Programmpunkte haben einen integrativen, progressiven oder nachhaltigen Schwerpunkt.

Best Practice Beispiele

In Köln wurde mit der Umsetzung des Tag des guten Lebens bereits der Grundstein für die Sensibilisierung der breiten Bürgerschaft zu Themen der Nachhaltigkeit, sowie die Zwischenmenschlichkeit in der Nachbarschaft gesetzt. 
In München veranstaltet der Green City e.V. bereits seit 18 Jahren das Streetlive-Festival welches öffentlichen Raum neu definiert und Platz für Sport, Musik, Kultur, Genuss aber vor allem zum Mitmachen, schafft. 
In Aachen wächst das KIMIKO Festival und vereint Internationale Kunst und Kultur mit generationenübergreifender Begegnung. 
In Bonn zeigen das RheinImpuls-, das Green Juice- und in der Vergangenheit das Rheinkultur-Festival  wie öffentliche Grünflächen für kostenlose Veranstaltungen genutzt werden können.
In Großbritannien zeigen auf dem Glastonbury Festival Umweltinitiativen wie Oxfam und Greenpeace seit Jahren, wie sich Musik und Kultur mit Aufklärung und Nachhaltigkeit verbinden lassen. 
Gutem begegnen verbindet ähnlich wie die Beispiele aus München, Aachen und Großbritannien ein ansprechendes künstlerisches und kulturelles Rahmenprogramm gezielt mit Nachhaltigkeit, Begegnung und Empowerment und hat das Potenzial Kölns Portfolio an soziokulturellen Veranstaltungen um ein weiteres Aushängeschild zu erweitern.

Ziele

Ziel von Gutem begegnen ist es aktiven Gruppen und Individuen in regelmäßgien Abständen öffentliche Freitäume zur Verfügung zu stellen. Dieser Raum soll genutzt werden, um Menschen zusammen zu bringen, über ökologische / gesellschaftliche Herausforderungen zu informieren und die individuellen Grundlagen für nachhaltiges Engagement zu schaffen. Während des Festivals kann sich bei den Besuchern die nötige Energie / Motivation entwickeln und es können Handlungsbedarf sowie Handlungsoptionen aufgezeigt werden.

Ein Projekt der 
freien Kunstszene 

Vereine, Kollektive, Kunst- und Kulturszene sind das Sprachrohr junger Kölnerinnen und Kölner - aktuell jedoch großteils ohne Kommunikationskanal in Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft. Durch eine zentrale Organisationsstruktur und persönliche Kontakte wird die Szene aktiv in die Organisation und Durchführung der Veranstaltung einbezogen. Gutem begegnen wird somit zum Gemeinschaftsprojekt der Kölner Jugend und der Kölner Nachhaltigkeits-Szene und motiviert diese langfristig zur Zusammenarbeit und eigenen, offiziellen Veranstaltungen.

Künstler*Innen und Musiker*Innen stehen seit jeher für alternative Lebensformen. Zum einen machen sie somit auf die Herausforderungen der jeweiligen Epoche aufmerksam, zum anderen bringen Kunst und Kultur Menschen auf eine einzigartige Weise zusammen und schaffen ein Verbundenheitsgefühl zwischen Fremden. Gutem begegnen gibt vor allem lokalen Künstlern und Kulturschaffenden eine Bühne, die, obwohl sie einen hohen kulturellen Stellenwert genießen, i.d.R. keine kulturelle Förderung erhalten. Durch niedrige Hemmschwellen sowie einer dezentralen Bühnengestaltung bieten wir diesen eine Plattform, sich auch außerhalb des Straßen-Kontextes zu präsentieren und fördern einen gemeinsamen Austausch untereinander, aber auch mit "Passanten".

Perspektive

Die Veranstaltung Gutem begegnen ist als langfristiges Projekt ausgelegt. 
Wiederkehrende Formate in unterschiedlichen Teilen der Stadt haben das Ziel Motor einer nachhaltigen Aktivierung der breiten Bürgerschaft zu sein. Durch das spartenübergreifende Programm wird im Vorlauf und während der Veranstaltung selber die Vernetzung der verschiedenen Akteure aus Köln gefördert. Dies führt neben einer engeren Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und Initiativen zu einer erhöhten Präsenz der Themen in der Stadtgesellschaft. Weiterhin wird die freie Kunst- & Kulturszene langfristig in die Gestaltung der Stadt mit einbezogen, sowie eine Plattform für die Kommunikation dieser Szene mit der Stadt geschaffen.


Diese Art von Verantaltung hat, wie die Best-Practice Beispiele, das Potenzial, ein Aushängeschild der Kulturstadt Köln zu werden und die Attraktivität Kölns für Kunst- und Kulturschaffende und soziale Initiativen neu zu definieren. 


Gutem begegnen!

Die nächste Veranstaltung “Gutem begegnen am Ebertplatz” ist ein Zeichen der Kulturstadt Köln und der Freien Kunstszene an die breite Stadtgesellschaft. Eine Einladung an jede*n Einzelne*n sich als Teil einer nachhaltigen Stadtgesellschaft neu zu definieren.
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